Fuchsfahrt durch die Region

RHEIN-NECKAR. Wolfgang Sigl hat die jüngste Fuchsfahrt des Mannheimer Automobilclubs im ADAC Nordbaden gewonnen. Wie Tourenleiterin Inge Grohe berichtet, führte die Route von Mannheim über Ladenburg zum Grenzhof, wo eine Sonderprüfung im Abstandsfahren stattfand. Auch ein Besuch in der ersten Tankstelle der Welt, in der „Alten Apotheke“ in Wiesloch, gehörte zum Programm. Dort referierte Adolph Suchy die Geschichte.

Mannheimer Morgen vom 4. Oktober 2018

Mit Mann und Manta durch Italien

„Mannheimer Morgen“ vom 25. April 2016

Geburtstag: Emmy Tempel blickt heute an ihrem Ehrentag auf 100 Jahre zurück
Emmy (Emilie Therese) Tempel feiert heute ihren 100. Geburtstag im Haus am Lanzgarten auf dem Lindenhof. Sie wurde am 25. April 1916 als drittes Kind der Familie Zimmermann in der Neckarstadt-Ost geboren. Auf die Frage, wie sie es geschafft habe, so alt zu werden, sagt sie: „Ich habe immer alles gemacht, was mir gefallen hat. Ich bin eine Frohnatur, und ich hatte einen Mann, der fantastisch war.“ Ihren Vater, der 1918 im Ersten Weltkrieg gefallen ist, hat sie nie kennengelernt. Ihr älterer Bruder sei wie ein Vater zu ihr gewesen. Wenn sie das Geld für ihr geliebtes Kino nicht von der Mutter erhielt, bekam sie es von Bruder Alfred. Mit Freundin Else ging es dann in die „Schaubude“ und danach in die „Stadtschenke“. Nach der Wohlgelegenschule besuchte Emmy Tempel die Hausfrauenschule Käfertal. Ihre Mutter wollte, dass sie Hauswirtschaftslehrerin wurde. „Doch das war gar nicht mein Ding“, so die Seniorin. Mit 17 begann sie eine Lehre bei der WMF, der Württembergischen Metallfabrik. „Das hat mir gelegen, ich war von lauter schönen Sachen umgeben“, sagt sie. Sie war auch zwei Jahre bei der WMF in Bayreuth, hat bei den Festspielen gesehen, wie Hitler von Winifred Wagner empfangen wurde. Später wechselte sie zur Eichbaum Brauerei als Kontoristin. 1947 heiratete sie Willibald Tempel, der bei der Stadt Mannheim arbeitete und Gründungsmitglied des ADAC Mannheim war. „Als es hier anfing, wieder alles zu geben, haben wir alles gemacht, was uns Spaß gemacht hat“, erzählt die Seniorin. „Wil“ und „Mosch“ (so ihre Spitznamen), die in der Schwetzingerstadt wohnten, hatten ein grünes Manta Cabriolet, einen Zweisitzer, mit dem fuhren sie in den 60er Jahren durch Italien, hatten viele Freunde und feierten gern. „Wir führten ein wildes und verrücktes Leben“, schwärmt die Seniorin, die viel Wert auf ihr Äußeres legt und der man die 100 Jahre nicht ansieht. Ihre Botschaft an die Jugend: „Sie sollen ihr Leben leben und alles machen, was sie gerne machen und nichts auf später verschieben“.

 
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Zum Geburtstag eine Ehrenmitgliedschaft

Spende an Freezone übergeben

Beim alljährlichen Grillfest des Mannheimer Automobilclubs e. V. im ADAC (MAC) übergab der Erste Vorsitzende Harald Andres einen Spendenscheck an den Mannheimer Verein FREEZONE. Der Spendenbetrag kam massgeblich durch Spenden zum 90-jährigen Jubiläum des MAC zustande und wurde durch den Vorstand auf eine runde Summe aufgestockt. FREEZONE bietet Hilfe für Jugendliche und junge Erwachsene, die ganz oder teilweise auf der Straße zuhause sind. Harald Andres betonte, daß das Geld vor allem Jugendlichen aus der Mannheimer Region zugute komme und bei dem vielfältigen Angebot von FREEZONE sicher gut angelegt sei. Frau Andrea Schulz vom Verein FREEZONE bedankte sich sehr herzlich.

Spendenübergabe

Mannheimer Automobilclub feiert 90-jähriges Bestehen

„Mannheimer Morgen“ vom 09. September 2014

Antreiber der Mobilität
Der Mannheimer Automobilclub wurde 1924 gegründet und ist einer von 75 Ortsverbänden des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) in Nordbaden. Spätestens seit seiner Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1948 sei sein Club „Antreiber der Mobilität in Mannheim“, sagte der Vorsitzende Harald Andres jetzt bei der Feier zum 90-jährigen Bestehen. Neben Pannenhilfe und Beratung für seine Mitglieder biete man auch gesellige, touristische und sportliche Veranstaltungen an. Kein anderer Club in Deutschland könne so viele erfolgreiche Motorsportler vorweisen: beispielsweise Peter Rihm, Rudi Weber oder Richard Wagner.

Mitgliederzahl gesunken
1970 zählte der Mannheimer Club noch über 800 Mitglieder. Als Harald Andres 2001 die Führungübernahm, waren es noch knapp 250, heute sind es knapp 130 Mitglieder. Auch die geselligen Veranstaltungen wandelten sich im Laufe der Zeit. Höhepunkt seit den 50er Jahren war der ADAC-Herbstball, der 2013 „mit einem weinenden Auge wegen der Kosten“ aufgegeben werden musste.
Stadtrat Prof. Achim Weizel dankte dem Club im Namen der Stadt für sein langjähriges Engagement: Der ADAC vor Ort sei genau richtig für Mannheim als „Stadt der Mobilität“. „Das Auto liegt uns bei der Stadt am Herzen“, betonte der Stadtrat der Mannheimer Liste. Kritisch bewertete er dabei aber den geplanten Fahrradweg auf der Bismarckstraße.

Engagiert In Nordbaden
Günther Bolich, Vorsitzender des ADAC Nordbaden, hoffte, dass der ADAC nach „Höhenflügen eines Pressewartes und Geschäftsführers im Frühjahr“ wieder an Vertrauen gewinnt. Der Mannheimer Automobilclub stehe immer noch mit beiden Beinen fest auf der Erde und sei ein besonderer Verein, nicht nur wegen des Motorsports, sondern auch wegen der Beziehungen zum ADAC Nordbaden: Heinz Verkoyen, 32 Jahre Vorsitzender des Mannheimer Clubs, war auch 19 Jahre lang stellvertretender Vorsitzender des ADAC Nordbaden. Unter dem langjährigen Mannheimer Vorsitzenden Rainer Andres war dessen Schatzmeister Erich Brandl ebenfalls Vize-Chef des ADAC Nordbaden – so wie heute sein Sohn und Vorsitzender Harald Andres.
 
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Zum Geburtstag eine Ehrenmitgliedschaft

„Lindenhof aktuell“ vom 04. Mai 2014

Der 25. April war für Emmy Tempel ein doppelter Freudentag. Die Bewohnerin des avendi-Seniorenheims feierte ihren 98. Geburtstag und wurde zu diesem Anlass vom Mannheimer Automobilclub im ADAC zum Ehrenmitglied ernannt. „Ich bin so stolz“, verlieh sie ihrer Freude über das besondere Geschenk Ausdruck. Franz Ebersmann, der zweite Vorsitzende des Automobilsclubs, und Helga Andres, die Schriftführerin, überreichten dem Geburtstagskind die Urkunde. „Emmy Tempel war über 65 Jahre lang Mitglied bei uns. Daher hatte der Vorstand beschlossen, sie zum Ehrenmitglied zu ernennen“, begründeten sie die Verleihung. Sie habe sich immer eingesetzt und das Wort auf den Mitgliederversammlungen ergriffen. Die Lindenhöferin, die seit sieben Monaten bei Avendi lebt, war sichtlich gerührt. Im Anschluss feierte sie mit Bekannten und Verwandten ihren Geburtstag – und wahrscheinlich auch ihre neue Ehrenmitgliedschaft.

 
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MAC prägt Plakette

Mannheimer Morgen vom 03.02.2011
Autojubiläum: Club gibt Neujahrsempfang / ADAC prägt Plakette

Mit einer eigenen „Zielfahrtplakette“ erinnert der Mannheimer Auto-mobilclub im ADAC (MAC) an den 125. Geburtstag des Automobils und dessen Erfindung durch Dr. Carl-Benz in Mannheim. Beim Neujahrsempfang des Clubs überreichte der erste Vorsitzenden des MAC, Rechtsanwalt Harald Andres, mit Axel Schüssler, Regionalsyndikus des ADAC Nordbaden, die erste Plakette an den Vertreter der Stadt Mannheim, den CDU-Fraktiönsvorsitzenden Carsten Südmersen. Die aufwendig gestaltete Plakette kann ab sofort in der Geschäftsstelle des ADAC Nordbaden, Am Friedensplatz 6, zum Preis von 20 Euro erworben werden. Die Plakette ist in limitierter Stückzahl aufgelegt. Als Zielfahrt wird in der Motorsportszene eine motortouristische Veranstaltung bezeichnet, anlässlich derer die Teilnehmer ein bestimmtes Ziel innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes anzufahren haben. Mannheim, als Jubiläumsstadt der Automobilerfindung, ist über das ganze Jahr 2011 Fahrtziel der Zielfahrt des MAC. Auf diese Weise will der Club einen eigenen Beitrag zu den Jubiläumsfeiern zum Geburtstag des Autos leisten, wie Andres erklärte. Vom 12. bis 14. Mai wird zudem der ADAC Deutschland seine Hauptversammlung im Rosengarten ausrichten.

Plakette